Herbstzeit ist die Zeit für Kürbis

 

 

Es ist Herbst und Orange wird wieder zur Lieblingsfarbe auf unseren Tellern. Weil der Kürbis ist jetzt da!

Ursprung

Der Kürbis ist wieder einmal ein Südamerikaner. Denn die Beere wurde erst mit der Entdeckung Amerikas verbreitet. Und manche Sorten, wie der Hokkaido, sind erst vor kurzem – in den 90ern – in unserer Küche angekommen. Zu seinen Verwandten zählen Zucchini, Melonen und Gurken, auch sie sind Kürbisgewächse.

Sorten

Zu den beliebtesten Sorten zählen der Hokkaido, der Muskatkürbis, der Lange von Neapel und der Butternusskürbis.

Hokkaido: Der ein bis zwei Kilo schwere Japaner gilt mittlerweile nicht mehr als Newcomer, sondern ist eine der beliebtesten Sorten. Er schmeckt fein, aromatisch, nussig und kann auch roh verzehrt werden. Das besondere an ihm: Er kann mit seiner Schale verkocht und genossen werden. Sie wird beim Kochen weich und ist kaum mehr vom Fruchtfleisch zu unterscheiden. Die Farbe spielt dabei keine Rolle – grüne Flecken oder Streifen sind okay – es reicht manche Stellen leicht auszuschneiden. Der Hokkaido gilt als Allrounder in der Küche und lässt sich gut (über)backen, pürrieren, gratinieren und selbstverständlich für Suppen verwenden.

Der große und schwere Muskat-Kürbis hat tiefe, regelmäßige Furchen, entlang derer er auch gerne portioniert wird. Sein Fruchtfleisch ist gelb und orange. Die Schale ist grün, mit zunehmender Reife wird er hellbraun. Sein Name kommt vom entfernten Geschmack der Muskatnuss im Fruchtfleisch. Es ist fein und nicht besonders süß. Der Muskatkürbis ist ein perfekter Suppenkürbis und auch zum Einlegen oder für Marmelade einsetzbar.

Langer von Neapel: Er unterscheidet sich schon mal durch Form und Farbe. Diese Kürbis-Sorte wird bis zu einem Meter lang, besitzt nur wenige Kerne und ist somit recht ergiebig. Die Klopfprobe zum Reifetest funktioniert bei ihm nicht, der Lange von Neapel ist nicht „hohl“, seine Reife erkennt man an den gelblichen Streifen auf der grünen Schale. Dieser Kürbis reift spät aus und lässt sich lange lagern.

Der Butternuss-Kürbis zeichnet sich durch besonders viel und saftiges Fruchtfleisch aus. Es ist gelb bis orange und lässt sich aufgrund der Festigkeit sehr gut schneiden. Der Geschmack entwickelt sich bei zunehmender Lagerdauer. Er lässt sich einfach schälen und schmeckt besonders zart, fast buttrig. Gleichzeitig ist er relativ süß und nussig und wird gerne für Risotto, Kürbisgulasch oder Ofenkürbis verwendet. Generell lässt er sich gut backen, braten und dünsten, ist aber auch optimal zum Einlegen.

Unsere Empfehlung:

Kürbiscremesuppe 

½ kg Kürbis (Hokkaido)

1 Zwiebel

1-2 Knoblauchzehen

neutrales Öl oder Butter

600 ml Gemüse- oder Hühnersuppe

Salz, Pfeffer

Muskatnuss

(Ingwer)

(150 ml Schlagobers)

Kürbiskernöl

Kürbiskerne

Für das Rezept der Kürbiscremesuppe den Kürbis halbieren und die Kerne mit den Fasern entfernen. Den ausgeschabten Kürbis in Würfel schneiden. Geschält werden muss der Hokkaidokürbis dabei nicht, die Schale kann mitgegessen werden.

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in Öl oder Butter anschwitzen. Den würfelig geschnittenen Kürbis dazugeben, kurz mitrösten und mit der Suppe aufgießen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und eventuell etwas Ingwer würzen und köcheln lassen. Ist der Kürbis weichgekocht, die Suppe im Mixer unter Zugabe von Schlagobers pürieren und abschmecken. Auf den Schlag kann auch verzichtet werden, die Kürbiscremesuppe schmeckt hervorragend auch ohne und ist wunderbar cremig in der Konsistenz. Ist die Suppe noch zu dickflüssig, einfach mit etwas Wasser oder Brühe strecken!

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