Gründonnerstag: Die größten Spinat Mythen

Am 18. April ist Gründonnerstag. An diesem Tag steht für viele fest, dass Spinat gegessen wird, aber was hat Spinat mit diesem Tag zu tun? Eigentlich ist es ein Missverständnis, denn das „Grün“ in dem Wort „Gründonnerstag“ leitet sich vom althochdeutschen „greinen“ ab. Dies bedeutet „weinen“. Mit der Zeit wurde aus „greinen“ „grün“ und der Brauch an diesem Tag grünes Gemüse zu essen entstand.

Gründonnerstag war der Tag des letzten Abendmahls,

bevor Jesus von Pontius Pilatus hingerichtet wurde. Am Abend vor dem Karfreitag beginnen also die österlichen drei Tage, Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Der Begriff „Kar“ leitet sich von „kara“, althochdeutsch für Klage, ab. Spinatliebhaber essen Spinat jedoch nicht nur an diesem Tag, sie lassen sich das vielseitige und vor allem gesunde Gemüse das ganze Jahr über schmecken.

Doch ist es denn wirklich so gesund, wie behauptet wird?

Erinnern Sie sich? Schon damals wollte Popeye uns den Spinat schmackhaft machen und zeigen, wie stark man damit wird! Er hatte damit Recht: Spinat enthält ein Pflanzenhormon, das den menschlichen Steroiden sehr ähnlich ist und zum Muskelaufbau beiträgt. Jedoch müsste man jeden Tag einen Kilo Spinat essen, um Muskeln aufzubauen und das wäre schon wieder ungesund!

Der Mythus, Spinat sollte nicht noch einmal aufgewärmt werden, stimmt auch. Denn aufgrund des hohen Nitratgehaltes nach dem Wiedererwärmen, kann Nitrat durch Bakterien zu gesundheitsschädlichem Nitrit umgewandelt werden. Dieses kann sich mit Eiweiß zu krebserregenden Nitrosaminen verbinden. Daher wird empfohlen Spinat maximal einmal pro Woche frisch zubereitet zu essen und ihn danach eben nicht mehr aufzuwärmen. Der Eisengehalt von Spinat ist leider auch nicht so hoch wie früher angenommen. Aber aus rohem Spinat kann der menschliche Körper das Eisen besser verwerten, weil das noch enthaltene Vitamin C die Aufnahme fördert. Auch gut ist, dass Spinat die Blutbildung fördert sowie die Sekretion der Bauchspeicheldrüse, der Magenschleimhaut und der Galle.

Fazit: auch wenn wir mit Spinat keine Superkräfte bekommen, es ist trotzdem gesund und lecker. Für alle Spinatverweigerer gibt es ja noch ganz viele andere Gemüsesorten – Karfiol zum Beispiel!

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