Die Melone – der Kürbis des Sommers

Melonen gehören, wie auch der Kürbis und die Gurke, in die Familie der Kürbisgewächse. Trotz des hohen Zuckergehalts ist die Melone ein Gemüse, wohingegen der säuerlich schmeckende Rhabarber, der fast ausschließlich in Süßspeisen verarbeitet wird, ebenfalls zum Gemüse gehört. Der Irrglaube ist, dass alle süßen Früchte zum Obst zählen und alles andere Gemüse ist.

Die einjährigen Rankpflanzen der Melone haben dicke Stängel, gelbe, kleine Blüten und flaumige Blätter. Bei den Früchten, die bis zu fünf Kilogramm schwer werden können, gibt es eine große Formen- und Farbenvielfalt.

Die Honigmelone bildet neben den Cantaloupe-Melonen und den Netzmelonen eine der drei großen Untergruppen der Zuckermelone. Die Zuckermelone ist mit der Gurke enger verwandt als mit der Wassermelone. Die Frucht der Honigmelone hat eine gelbe Schale und wird auch nicht so groß wie eine Wassermelone. Das Fruchtfleisch ist weiß bis orange und schmeckt noch einmal deutlich süßer als das der Wassermelone. Egal ob gelb oder rot – Melonen enthalten viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Wasser- und Zuckermelonen bestehen zu etwa 90 bis 95 Prozent aus Wasser, bieten aber auch viele A- und C-Vitamine und haben einen hohen Eisen-Anteil.

Geschichte

Melonen stammen ursprünglich aus den tropischen Gebieten Asiens und Afrikas. Archäologische Funde können Melonen schon 3.000 Jahre vor Christus in Ägypten und dem damaligen Persien nachweisen. Im 15. Jahrhundert gelangte die Melone von Türkisch-Armenien in den Vatikanstaat Cantalupo bei Rom und wurde von dort in ganz Westeuropa verbreitet. Auch wenn sich der Name von der Stadt ableitet, dürfte die damals in Italien angebaute Frucht nur wenig mit den heutigen Sorten gemeinsam haben. Die Spanier brachten 1683 die Melone in die neue Welt. Heute werden Melonen sowohl in den gemäßigten Klimazonen als auch in den trocken-heißen Tropen in der ganzen Welt angebaut.

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