Fakt des Monats Juni

Bald könnte es keine heimischen Kartoffeln mehr geben. 2018 wurden in Österreich ein Viertel der Kartoffeln so beschädigt, dass Sie nicht mehr als Speiseware vermarktet werden konnten. Schuld daran war auf der einen Seite der Drahtwurm (Schädling), der auf Grund der nicht mehr eingesetzten Pflanzenschutzmittel aktiv wurde und auf der anderen Seite die extreme Hitze und Trockenheit. Es steht also fest, dass der österreichische Markt erstmal nicht durchgehend mit heimischen Kartoffeln versorgt werden kann.

 Man kann davon ausgehen, dass in einem normalen Jahr 450.000 Tonnen Kartoffeln von unseren österreichischen Kartoffelbauern geerntet werden. Im Jahr 2018 mussten einer Schätzung zufolge jedoch 130.000 Tonnen vernichtet werden. Diese Menge reicht aus, um ein ganzes Jahr lang 2,25 Millionen Österreicher zu versorgen. Verständlich also, dass am 25.04.2019 der Heldenplatz mit einheimischen Bauern und Ihren LKW´s „besetzt“ wurde. Sie haben ihre letzten heimischen Kartoffeln an Passanten verschenkt, um diese auf die dramatische Situation aufmerksam zu machen.

Wir bleiben trotzdem positiv und freuen uns schon sehr auf die neue Ernte im Juni. Wir drücken uns und unseren heimischen Bauern ganz fest die Daumen, dass diese heuer qualitativer ausfallen wird.

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