Der Pfirsich – fruchtig, saftig, exotisch!

Der Pfirsichbaum gehört zur Familie der Rosengewächse. Seine Früchte werden Pfirsiche genannt und zählen zum Steinobst. Der Pfirsich stammt vermutlich aus Zentral- und Nordchina und wird erst seit dem 19. Jahrhundert bei uns kultiviert.

Pfirsichbäume lieben die Wärme und benötigen deshalb einen vollsonnigen Standort, damit die Früchte gut ausreifen. Zudem bevorzugen sie humus- und nährstoffreiche, lehmige Böden mit gleichbleibendem Wasserhaushalt. Eine gute Wasserversorgung während der Sommermonate ist sehr wichtig, sonst bleiben die Früchte klein und fallen vorzeitig ab.

Die Pfirsichernte beginnt, wenn sich die Schale goldgelb bis rot ausfärbt und das Fruchtfleisch weich wird. Das ist, je nach Sorte, von Ende Juli bis Ende August der Fall.

Derzeit sind ca. 3000 verschiedene Pfirsich Sorten bekannt. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Sortengruppen, die weißfleischigen (Benedicte, Franziskus, Mayflower) und die gelbfleischigen (Dixired, Red Haven, South Haven) Pfirsiche. Die weißfleischige Sorte wird vor allem für den Frischverzehr angebaut. Ihr Fruchtfleisch ist etwas säuerlicher und weicher als das der gelbfleischigen Pfirsiche, deren Fruchtfleisch süß und fest ist. Zudem gibt es auch rotfleischige (Weinbergspfirsich, Blutpfirsich) Pfirsiche, sie haben ein blutrotes Fruchtfleisch und schmecken sehr aromatisch.

Generell sind Pfirsiche sehr fruchtig, saftig und haben ein exotisches Aroma. Abgesehen von der im Newsletter erwähnten Nektarine, besitzen sie eine sehr weiche Haut mit feinen Härchen. Sie enthalten wenig Faserstoffe, sehr viele Mineralien und sind reich an Provitamin A sowie den Vitaminen B1, B2, C und Niacin. Ebenfalls enthalten sind Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium.

Pfirsiche werden überwiegend roh gegessen, doch man kann sie auch bestens verarbeiten. Es geht doch nichts über einen frisch gebackenen Pfirsichkuchen! Wobei eine Pfirsichbowle, ein Pfirsichsaft oder aber auch eine selbstgemachte Pfirsichmarmelade die Sommermonate ebenfalls versüßen.

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