Knoblauch – Die Heilpflanze schlechthin!

Die heilende Wirkung von Knoblauch gilt als wissenschaftlich bewiesen. Bereits seit den 70er Jahren weiß man, dass Knoblauch die Immunabwehr stärkt und den Stoffwechsel aktiviert. Dabei spielt das ätherische Öl Allicin eine wichtige Rolle.

Nicht viele Pflanzen haben in den letzten Jahrzehnten so viel Aufmerksamkeit erregt wie der Knoblauch. Bereits von unseren Müttern und Großmüttern fleißig in der Küche eingesetzt, mauserte sich die kleine Knolle in den letzten Jahrzehnten zum pflanzlichen Arzneimittel.

So kommt Knoblauch z.B. bei Magen-Darm-Erkrankungen, erhöhten Blutdruck- oder Cholesterinwerten, Durchblutungsstörungen, Leistungsstörungen oder allgemeiner Schwäche – z.B. nach einem Herzinfarkt – zum Einsatz und kann somit als natürlichen Antibiotikum bezeichnet werden. Dabei wird allgemein eine Dosis von 4 g frischer Knoblauchzehe empfohlen!

Knoblauch ist jedoch nicht nur als Naturheilmittel bekannt, sondern findet in fast allen Kulturen und Küchen Anwendung. Für einige Landesküchen ist er unentbehrlich, zum Beispiel für die griechische oder die mediterrane Küche. Er hat einen ziemlich scharfen und kräftigen Geschmack, welcher aber auch teils süßliche Komponenten aufweist. Viele Gerichte entfalten erst Ihren wahren Geschmack nach der Beigabe von frischem Knoblauch. Dennoch ist nicht jeder ein Fan von Knoblauch. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn.

Knoblauch kann man als ganze Zehe, in Scheiben oder in kleine Würfel geschnitten oder gepresst verwenden. Beim Würzen sollte man auf folgende Faustregel achtgeben: „So viel wie nötig. So wenig wie möglich“. Schmackhafte Gerichte sind z.B. Knoblauchcremesuppe, gebackene Brote mit Knoblauchbutter oder als Marinade für Fleisch, Fisch und Gemüse.

Lesen Sie hier mehr über den Geschmacksverstärker.

Schreibe einen Kommentar

Hier haben Sie die Möglichkeit den Beitrag zu kommentieren