Rotkraut – Stärkt unser Immunsystem

Das Rotkraut oder auch Rotkohl fand erstmals von Beginn des 11. Jahrhundert Einzug in die Küche. Einerseits galt der Kohl als wichtiges Lebensmittel, da er die Menschen im Winter mit wichtigen Nährstoffe versorgte, andererseits war er aber auch ein anerkanntes Heilmittel.

Denn er enthält Farbstoffe, die sogenannten Anthocyane. Dabei handelt es sich um antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die ihn zu einem besonders gesunden Gemüse machen. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn der Rotkohl vorwiegend geerntet wird, gibt es vergleichsweise wenige regionale Obst- und Gemüsearten, die unser Immunsystem auf Trab halten und uns vor Infekten bewahren. Eine Studie von Forscher mit 150 Darmkrebspatienten hat außerdem ergeben, dass der Verzehr von Kohlgemüse wie dem Rotkohl ein sehr wichtiger Faktor ist, um den Darm vor Tumoren zu schützen.

Der Rotkohl ist somit eine prima Alternative zu vitaminreichen Exoten, da er praktisch vor der Haustüre wächst.

Klassisch wird das Rotkraut als Beilage zu deftigeren Mahlzeiten wie Martini – Gans oder Ente. Aber auch bei feinen Wildgerichten ist das Rotkraut in den Wintermonaten gar nicht mehr wegzudenken.

Hauptsächlich wird es gedünstet mit Äpfel als Beilage serviert, es eignet sich aber durchaus gut für Salate Strudel und Suppen. Fermentiert hat es natürlich auch seine gesunde Berechtigung!

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