Die Erdbeere – Königin des Gartens

Erdbeeren  zählen zur Familie der Rosengewächse. Die vielen verschiedenen Erdbeersorten unterscheiden sich in Aussehen und Geschmack. Die kleine Walderdbeere hat ein besonders ausgeprägtes Aroma. Die Ananaserdbeere weist einen milderen Geschmack auf und ist sehr saftig. Bei den an der Erdbeeraußenhaut sichtbaren gelben Nüsschen (Achänen) handelt es sich um die Samen. Botanisch korrekt bezeichnet man daher die Erdbeere als Sammelnussfrucht. Erdbeeren haben einen hohen Folsäure-Gehalt und liefern wichtige Mineralstoffe. Zudem sind sie reich an Polyphenolen, die im Körper antioxidativ wirken. Da Erdbeeren relativ rasch verderben, sollten sie nicht zu lange gelagert werden, maximal zwei bis drei Tage. Am besten werden sie ungewaschen an einem kühlen Ort abgedeckt verwahrt.

Die Hauptanbaugebiete in Österreich sind Nieder- und Oberösterreich. Erdbeeren aus heimischem Anbau sind von Mai bis August erhältlich.

Erdbeeren können vielseitig verwendet werden. Besonders gut schmecken sie frisch. Sie lassen sich aber auch leicht verarbeiten, z.B. zu Püree, Kompott, Gelee oder Marmelade. Eine beliebte Zutat sind sie in Fruchtsalaten oder Obstkuchen. Sehr gut passt ihr feines Aroma zu Milchprodukten wie Buttermilch, Joghurt oder Topfen. In eingekochter Form können sie lange gelagert und in Herbst und Winter genossen werden. Erdbeeren lassen sich gut mit anderen Früchten wie z.B. Him-, Brom- und Heidelbeeren sowie Bananen und Rhabarber kombinieren.

Aber auch in pikanter Form, aromatisiert mit mildem Pfeffer und dunklen Balsamicoessig harmonieren sie sehr gut. Die Erdbeere wird daher immer öfter auch als Begleiterin bei Salaten und würzig-scharfen Gerichten verwendet.

Hier einige Anregungen:
  • Knusprige Bruschetta mit Ziegenkäse und Erdbeeren
  • Vogerlsalat mit Gorgonzola, Erdbeeren und Erdbeer-Dressing
  • Pikanter Spargelsalat mit Erdbeeren
  • Erdbeercarpaccio mit gebranntem Ziegenkäse
  • Avocadosalat mit Erdbeeren

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