Frische Kräuter richtig behandeln

Von Sommer bis Herbst gibt es viele Kräuter zu ernten oder zu pflücken. Kräuter am besten frisch verwenden um ihr volles Aroma zu nutzen. Um das zu erreichen gibt es drei Möglichkeiten:

Aufbewahrung in einer mit Wasser gefüllten Vase oder Glas

Aufbewahrung im Kühlschrank (ganzes Kraut)

Aufbewahrung im Gefrierschrank (ganzes und zerkleinertes Kraut)

Ein leicht mit Wasser befülltes Gefäß (Vase, Glas) eignet sich dann, wenn die Kräuter innerhalb einer kurzen Zeit verzehrt bzw. aufgebraucht werden. Die Zweige und Stängel werden so noch von Wasser versorgt, wodurch die Blätter des Krauts schön frisch und aromatisch bleiben.

Je nach Pflanze beträgt die Haltbarkeit etwa 5 bis 10 Tage. Danach lässt sich bei einigen Kräuterpflanzen beobachten, dass die Blätter braun werden oder lieblos herunterhängen. Dies funktioniert allerdings nicht bei allen Pflanzen. Kräuter wie Bärlauch, Pimpinelle oder Löwenzahn sollten eher nicht auf diese Weise aufbewahrt werden. Sie verlieren schnell die Stabilität und ihr Aroma. Hier ist die Variante Kühlschrank empfehlenswerter.

Frische Kräuter können natürlich auch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort ist es jedoch empfehlenswert, dass die einzelnen Stängel und Blätter nicht vollständig ihr Wasser verlieren. Am besten ist es daher, wenn diese in einem abschließbaren Kunststoffbehälter gelagert werden. Die Kräuter sollten Sie vorher befeuchten und mit einem Küchentuch leicht abtupfen. Feuchtigkeit ist wichtig, damit es seine Struktur und sein Aroma behält. Vor allem Pflanzen wie Bärlauch, Sauerampfer, Schnittlauch oder Petersilie bleiben so länger frisch. Statt einem Kunststoffbehälter können Sie übrigens auch ein Papiertuch verwenden. Kräuter, die so aufbewahrt werden, halten sich meist bis zu 14 Tage.

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