Knoblauch: der beliebte Geschmacksverstärker

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Beschreibung

Knoblauch gehört zur Lauchgattung und wird sowohl als Gewürz- als auch Heilpflanze genützt. Einen besonderen Stellenwert hat er in den Küchen des gesamten Mittelmeerraums, des Nahen Ostens und weiten Teilen Asiens. Er verleiht den Gerichten einen ausgeprägten Knoblauchgeschmack, wie etwa der italienischen Pasta, den spanischen Gambas, Knoblauchbrot, verschiedenen Würzsaucen oder Dips.

In manchen Gegenden Österreichs wird Knoblauch auch als „Vanille des armen Mannes“ bzw. „der armen Frau“ bezeichnet. Der dort bekannte „Vanillerostbraten“ wird daher nicht mit Vanille, sondern mit Knoblauch gewürzt.

Heilpflanze

Knoblauch wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen. Unterschiedliche Untersuchungen ergaben, dass die Inhaltsstoffe die Blutfettwerte senken und sich positiv auf die Blutgefäße wirken. Knoblauch soll ein Mittel zur Abwehr von Bakterien, Parasiten und Viren sein. Da das wirksame Öl durch die Lunge ausgeschieden wird, hat es positive Wirkungen auf Atemwegsinfektionen, Bronchitis, wiederkehrenden Erkältungen oder Grippe verwenden. Knoblauch könne bei Keuchhusten helfen und die Behandlung von Asthma unterstützen. Er begünstigt die Entwicklung der natürlichen Darmflora und tötet Krankheitserreger ab. Äußerlich könne man Knoblauch auch Hautflechte behandeln.

Sorten

Schwarzer Knoblauch ist ein normaler Knoblauch, der fermentiert wurde. Er wird unter Verschluss bei definierter Hitze und Luftfeuchtigkeit gegart.

Knoblauchsprossen: In manchen Gerichten kann man statt der Knoblauchzehen auch Knoblauchkeime oder –sprossen verwenden. Grüne Knoblauchsprossen besitzen einen milden, charakteristischen Geschmack und ähneln optisch feinen grünen Bohnen.

Chinesischer Knoblauch: Die Knolle besteht nicht aus einzelnen Zehen, sondern ist eine ganze Knolle. Die Blätter sind breit und kantig und schmecken nach Knoblauch – allerdings ohne den Knoblauchgeruch.

Knoblauchgeruch – was tun?

Die heilende Wirkung des Knoblauchs schreibt man insbesondere einer schwefelhaltigen Verbindung namens Allicin zu. Der typische Geruch des Wirkstoffs wird erst beim Durchschneiden freigesetzt, davor ist er geruchslos. Der Knoblauchmundgeruch kann recht einfach neutralisiert werden: Kauen Sie nach dem Knoblauchverzehr entweder Petersilienblätter, etwas Ingwer oder Kardamon-Samen! Bei übermäßigen Verzehr wird der Knoblauchgeruch auch über die Haut ausgeschieden! Hier sollte man vorsichtig sein.

Lagerung

Knoblauch muss in dunklen, trockenen und kühlen Orten gelagert werden. Lagern Sie ihn daher in dafür vorgesehene Keramiktöpfe oder in Papiertaschen. Legen Sie ihn nicht in den Kühlschrank oder in luftdicht verschlossene Gefäße.

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