Marillen – vielseitig und schmackhaft

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Beschreibung

Die Aprikose wird in Österreich Marille und in der Schweiz Barille genannt. Kleine und frühreife Marillen werden auch als Albergen oder Muskateller Aprikosen bezeichnet.

Heimat der Marille ist Nordchina. Von Japan bis Turkmenistan befinden sich nach wie vor ursprüngliche Wildpflanzen.. Der weltweite Anbauschwerpunkt befindet sich im Mittelmeerraum. Hauptanbaugebiet heimischer Marillen ist die Wachau. Der Name „Marille“ ist bereits um das Jahr 1509 in der Wachau nachgewiesen. Ab 1890 erfolgte die Einführung der Marille als Ertragsobst. Seither ist der Marillenanbau ein traditionell wichtiger Erwerbszweig dieser Region.

Marillen können sowohl roh verzehrt als auch zubereitet hervorragend schmecken, wie beispielsweise als Marillenkuchen oder zur Marmelade verarbeitet. Experimentieren Sie einmal: Mozzarella mit Marillen und Tomaten oder Huhn mit Paprikamais und Marillen!

Inhaltsstoffe

Marillen sind reich an Provitamin A, welches für eine schöne, weiche Haut sorgt und die Sehkraft stärkt. Außerdem enthalten die kleinen gelben Früchte Vitamine E und B sowie Mineralstoffe wie Phosphor, Eisen, Magnesium und Kalium. Eine Marille wiegt durchschnittlich 45 g und hat ca. 19 Kalorien. Wenn sich das Fruchtfleisch leicht vom Stein löst, sind die Marillen voll ausgereift. Eine schöne intensive Farbe zeigt, dass die Früchte ausreichend Sonne erhalten haben.

Sorten

Es gibt zahlreiche Marillensorten, die je nach Herkunftsland variieren. Typische Sorten aus der Wachau sind beispielsweise Ananas Marille, Gelbe Wachauer oder Ungarische Beste.

Die Mirabelle ist keine Marillensorte. Sie gleichen Marillen zwar im Aussehen und heißen ähnlich, es handelt sich jedoch um zwei unterschiedliche Arten von Steinobstgewächsen: Marillen sind Aprikosen, Mirabellen hingegen gelbe Zwetschken.

Lagerung

Marillen sind für eine längere Lagerung nicht geeignet. Ein Kühlschrankaufenthalt von 3 bis 4 Tagen ist in einem akzeptablen Rahmen. Die Idealtemperatur liegt bei 2 bis maximal 5 Grad Celsius. Marillen reifen je nach Sorte noch 1 bis 3 Tage bei Zimmertemperatur nach. Diese Früchte können mit gutem Gewissen direkt in der Küche aufbewahrt werden.

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