Zuckermais: das goldene Gemüse

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Beschreibung

Im südlichen Mexiko wurde der Mais bereits 3000 v. Christus angebaut und spielt heute in der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Zuckermais gelangte erst nach dem letzten Weltkrieg in den deutschsprachigen Raum. Vermutlich entstand es als eine Mutation des Futtermaises. Zuckermais zeichnet sich durch sein intensives Gelb und seinem leicht süßlichen Geschmack aus. Sehr gerne wird er beim Grillen als Gemüsebeilage verwendet. Er verfeinert Salate und Eintöpfe.

Die Kolben des Zuckermais sind kleiner als beim Futtermais und die Körner sind auch zarter. Zuckermais aus dem heimischen Anbau erhält man in den Monaten Juli bis September.

Der Zuckermais ist auch unter den Bezeichnungen Gemüse-, Speise- oder Süßmais sowie Kukuruz und Zuckerkorn bekannt.

Inhaltsstoffe

Frischer Zuckermais ist eines der gehaltvollsten Gemüsearten und gilt auch als Diätnahrungsmittel. Die Körner enthalten in ausgewogener Dosierung neben 72 % Wasser auch Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Spuren von Natrium, Provitamin A sowie die Vitamine B und C. Die Werte sind in etwa mit denen von Erbsen vergleichbar.

Verwendung und Zubereitung

Der Zuckermais wird roh, gekocht oder gegrillt gegessen. Am besten schmeckt der frisch geerntete Mais, da der Zuckergehalt am höchsten ist. Beim Kochen von Zuckermais sollte man das Kochwasser nicht salzen, die Körner bleiben ansonsten hart. Damit die Maiskörner beim Kochen intensiv gelb bleiben, hilft etwas Zitronensaft im Kochwasser. Zuckermais wird im Handel gerne in Gläsern oder Dosen konserviert.

Lagerung

Der Zuckermais eignet sich gut zum Einfrieren und kann so bis zu acht Monaten aufbewahrt werden. Die Körner sollten dazu vorher kurz blanchiert werden. Werden Maiskolben zu warm gelagert, verlieren sie bereits die Hälfte ihrer Süße nur innerhalb eines Tages.

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