Zwetschgen: Die Vorboten des Herbstes

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Beschreibung

Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaumen. Sie werden in Europa, Westasien, Nordamerika sowie Nord- und Südafrika angebaut. In Österreich wird der Name Zwetschge auch mit „k“ geschrieben. In manchen deutschsprachigen Regionen werden die Früchte auch als Zwetsche oder Quetsche bezeichnet.

Sorten

Die Vielfalt der unter dem Überbegriff Pflaumen geführten Sorten ist sehr groß. Züchtungen der verschiedenen Sorten untereinander ergaben einen großen Formen- und Geschmacksreichtum und machen eine Abgrenzung schwierig. Dennoch ist eine Unterteilung der Sorten in Gruppen sinnvoll.

  • Pflaumen: Etwas früher reifend als Zwetschgen, rundlich bis oval mit Längsnaht, Farbe rot bis blau. Fruchtfleisch weich, beim Kochen zerfallend, grünlichgelb bis goldgelb, sehr saftig, süß und sehr edel gewürzt.
  • Renekloden: Mittelgroß bis groß, rund mit Bauchnaht, Farbe grünlich, grünlichgelb, violett oder rotschalig. Fruchtfleisch fest, grün bis gelb, saftig süß, sehr aromatisch.
  • Mirabellen: Meist klein, kugelrund, wachsgelb mit roter Punktierung oder Backe. Fruchtfleisch fest, grünlichgelb bis orangegelb, besonders süß.

Inhaltsstoffe

Zwetschgen bestehen zu einem hohen Prozentanteil aus Wasser. Die süßen Herbstboten sind außerdem reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink. Bei nervöser Unruhe und Konzentrationsproblemen empfiehlt es sich ein paar Zwetschgen zu naschen, denn das enthaltende Vitamin B wirkt sich positiv auf das Nervenkostüm aus. Der hohe Sorbitanteil am Gesamtzucker, der ca. 10 % ausmacht, hat eine fördernde und abführende Wirkung auf die Darmtätigkeit. Zwetschgen sind mit knapp 50 Kalorien pro 100 Gramm gesunde Energiespender und halten den Kohlenhydratstoffwechsel auf Trab und unterbinden die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettmoleküle. Die vorwiegend in der Schale vorkommenden Planzeninhaltsstoffe halten das Herz-Kreislaufsystem in Schwung und wirken präventiv gegen Krebserkrankungen. Sie schützen den Körper vor freien Radikalen und erfreuen auf diese Weise unsere Zellen.

Menschen mit Fructoseintoleranz sollten jedoch Zwetschgen aufgrund des hohen Fruchtzuckeranteils weniger essen!

Saison

Zwetschgen sind die Vorboten des Herbstes und haben daher Juli, August und September ihre Hauptsaison. Spätsorten reifen sogar noch Anfang Oktober.

Lagerung

Während des Wachstums bilden die süßen Früchte eine weißlich schimmernde Wachsschicht. Sie dient den Zwetschgen als Barriere gegen schädliche Mikroorganismen und schützt sie gleichzeitig vor dem Austrocknen. Zwetschgen sind länger haltbar, wenn diese Schutzschicht erst kurz vor dem Verzehr abgewaschen wird! Zwetschgen halten sich gekühlt ca. eine Woche und lassen sich sehr gut einfrieren. Vor dem Tiefkühlen sollten Zwetschgen entkernt werden.

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