Zwiebel – Die Heilpflanze

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Beschreibung

Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen und gehört, wie der Knoblauch, Porree, Schnittlauch und Bärlauch zu den Lauchgewächsen. Bereits seit über 5.000 Jahren wird die Zwiebel als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze genutzt. Der berühmte Arzt Paracelsus stellte im 16. Jahrhundert fest, dass eine Zwiebel so viel wert ist, wie eine ganze Apotheke. Moderne Forscher bestätigen, medizinisch gesehen steckt die Zwiebel voller Heilstoffe. Unter anderen wirkt die Zwiebel hervorragend gegen schmerzhafte Wespenstiche, senkt den Cholesterinspiegel und hilft gegen Erkältungen oder Narbenbildung.

Inhaltsstoffe

Zwiebel enthalten keine Stärke, die Kohlenhydrate liegen in Form von Fruktane vor. Dabei handelt es sich um wasserlösliche Stoffe, welche die Zwiebel vor dem Austrocknen schützen. Neben zahlreichen Vitaminen findet man in der Zwiebel noch Kalzium, Kalium, Phosphor, Eisen, Zink, Jod, Selen und ätherische Öle.

Rote Zwiebel

Der rote Farbstoff bringt’s: Er verstärkt die positive Wirkung der Flavonoide

Wissenswertes über die Zwiebel

Das unentbehrliche Nahrungs- und Würzmittel wurde durch eine Jury des NHV Theophrastus (Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim) zur „Heilpflanze des Jahres 2015“ gewählt. Bereits seit Jahrtausenden wird die Zwiebel als Heil- Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert.

Die universell einsetzbare Zwiebel ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch und gehört weltweit zu den beliebtesten Gemüsesorten. Durch ihr charakteristisches Aroma und ihre Schärfe, ihre Vielseitigkeit, die einfache Kultivierung und die mühelose Lagerung ist sie für uns eines der wertvollsten Lebensmittel geworden. Die Abstammung der Zwiebel ist leider ungeklärt und somit kann auch die geographische Herkunft nicht genau bestimmt werden.

Zwiebeln bestehen zu 80% aus Wasser und haben daher sehr wenig Kalorien. Sie enthalten sowohl Kalium, Vitamin K, Vitamin C und Vitamin B6 als auch ätherische Öle und schwefelige Verbindungen (Sulfide), die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Die rote Zwiebel ist reich an Antioxidantien und damit etwas gesünder als die weiße Zwiebel.

Das beliebte Nahrungs- und Würzmittel besitzt, wie der Titel schon verrät, jedoch auch eine heilende Wirkung. Die Pflanze hilft bei Appetitlosigkeit und zur Vorbeuge von Gefäßerkrankungen, wodurch das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte gesenkt wird. Zudem besitzt die Zwiebel eine antibakterielle Wirkung und ist in der Lage Blutdruck, Blutfette und Blutzucker schwach senken.

Ebenso ist sie als „Hausmittelchen“ für vielerlei Beschwerden bekannt. So hilft die Zwiebel zum Beispiel bei Husten, Schnupfen und Ohrenschmerzen, da durch die antibakterielle Wirkung des Zwiebelsaftes Infektionen vorgebeugt und Entzündungen gehemmt werden können.

Wir finden, dass sich die Zwiebel den Titel „Heilpflanze des Jahres 2015“ auf jeden Fall verdient hat!

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